Glaskanone

Glaskanone

Passiver Skill · Zauberer

  • Ab Stufe 16

Wirkung

Erhöht sämtlichen verursachten Schaden um 15%, reduziert jedoch die Rüstung und Widerstände um 10%.

Glaskanone

Glaskanone ist das offensivste aller Zauberer-Passive und macht ihrem Namen alle Ehre: Du verursachst pauschal deutlich mehr Schaden, zahlst dafür aber mit verringerter Rüstung und niedrigeren Widerständen. Der Tausch ist riskant, denn jeder Treffer trifft dich dadurch härter.

Das Passiv lohnt sich vor allem in Builds, die ohnehin auf Distanz und Vermeidung setzen, statt Schaden auszuhalten. Wenn du Gegner aus sicherer Entfernung wegschmelzt, sie einfrierst oder dauerhaft in Bewegung bleibst, kommst du oft gar nicht erst in die Verlegenheit, die fehlende Verteidigung zu spüren. In Verbindung mit starken Schild-Quellen oder Kontrolle lässt sich das Risiko zusätzlich abfedern. Stehst du dagegen häufig mitten im Getümmel oder ist deine Verteidigung ohnehin knapp, kann Glaskanone dich schnell ins Verderben reißen. Für sichere Spieler ist es ein simpler, sehr effektiver Schadensmultiplikator.

Der Tausch in Zahlen

Glaskanone gibt dir 15 % mehr Schaden auf alles, was du verursachst, und nimmt dir dafür 10 % Rüstung und 10 % Widerstände. Der Abzug trifft also beide Verteidigungswerte zugleich – gegen physische Treffer ebenso wie gegen Elementarschaden. Der Schadensbonus gilt ohne jede Bedingung.

Freigeschaltet wird die Passive schon auf Stufe 16. Beim Leveln, solange Gegner dich selten ernsthaft bedrohen, ist der Tausch meist unproblematisch; mit steigender Schwierigkeit solltest du ihn neu bewerten.

Warum Hydra, Vertrauter und Schwarzes Loch dazu passen

Die typischen Partner zeigen, wie sich das Risiko auffangen lässt:

  • Hydra und Vertrauter verursachen Schaden aus eigener Kraft, während du Abstand hältst.
  • Schwarzes Loch und Blizzard halten Gegner an einem Ort fest und bremsen sie aus, sodass sie dich seltener erreichen.
  • Teleportation bringt dich aus einer Lage heraus, in der die fehlende Verteidigung spürbar würde.

Woran du erkennst, ob sich die Passive lohnt

Stirbst du auffällig oft an einzelnen Treffern, ist der Verteidigungsabzug zu teuer – dann gehört ein Schutz-Passiv auf den Platz. Hältst du Gegner dagegen zuverlässig auf Distanz, zahlt sich der Schadensbonus in jedem Kampf aus. Sturmrüstung tritt häufig daneben auf.